Kategorie-Archiv: Politik

Facebook & Co.

FACEBOOK ändert seine Richtlinien wie immer zu Ungunsten der User! Was bleibt jetzt zu tun? Deaktivieren oder löschen? Gibt es Alternativen?
Eine Alternative hätte Deutschland oder Europa schon in den letzten 10 Jahren anbieten können oder müssen. Wo sind denn die Experten in Deutschland? – anscheinend alle im Ausland, weil man da mehr Geld verdienen kann?!
Eine deutsche Alternative soll ja „Geraspora“ (Ableger von „Diaspora“) sein – hier gibt es zwar auch noch Anfangsschwierigkeiten aber mit Hilfe aller User kann das in der Zukunft so gestaltet werden, daß es vielleicht mal besser als FB ist – das ist aber noch abzuwarten.
Ich werde wohl kurzfristig meinen FB-Account (Nutzerkonto) deaktivieren, damit nicht alle Infos verloren gehen – direkte bzw. gute Freunde sollten das zur Kenntnis nehmen Die Entscheidung beruht auch darin, dass ich keinen Erfolg mit meinen Maßnahmen oder Ideen hatte und auch so gut wie keine Rückmeldungen bekam. Bestimmt lag es auch an mir selber – bin kein Profi auf FB, sondern nur einfacher User – aber warum soll ich so viel Zeit investieren wenn es doch keinen Erfolg hat.
Falls sich bei FB in den nächsten Monaten oder in absehbarer Zukunft sich nichts ändert werde ich das Profil ganz löschen, wobei FB das nicht vollständig erlaubt. Einmal bei FB immer bei FB!!! – das sind ja rosige Aussichten. Amerikanische Unternehmen können Teile der Informationen ein Leben lang speichern?
Was aber machen die ganzen Opernsänger, die bei FB eine Platform gefunden haben, um mit Fans kommunizieren zu können? Wie werden die sich entscheiden? Was werden andere User machen?

FB bzw. M.Zuckerberg hat seine Grenzen mehrmals überschritten und zeigt klar, was er vom Deutschen Recht bzw. von den Gesetzen hält – nämlich nix. Und das scheint symptomatisch für
US-Unternehmen zu sein (vergleichbar mit TTIP – auch hier würde man gerne deutsche bzw. europäische Unternehmen gerne auf Millionen verklagen – siehe hierzu das Thema der „Schiedsgerichte“, das die TTIP-Gegner zu Recht verurteilen und ablehnen).

Allgemeine Gewalt von Personen

Warum gibt es immer wieder Gewalt von Personen (allgemeine Bürger) in unserer  Gesellschaft?

 

Dies ist ein Thema, das anscheinend schon so alt ist, wie die Menschheit selbst!

Ich möchte hier jedoch nur kurz aufzeigen, welchen Personen eigentlich die wahren Leidtragenden sind, und dass die erwünschten Ziele, die von Gewalt ausgehen, nie erreicht werden können.
(s.a. Link am Ende: allgem. Gewalt – Schaubild)

 

Die Gewalt die von verschiedenen Personen in unserer Gesellschaft ausgeht ist zielgerichtet. Sie soll anderen Menschen oder aber auch der Polizei (als staatl. Einrichtung bzw. staatl. Gewalt) und dem Staat schaden.

Diese Personen sind mit sich selbst unzufrieden oder mit ihrer gesellschaftlichen Einbindung. Daher versuchen sie mit Gewalt etwas zu verändern, weil sie keine andere Lösung mehr für sich gefunden haben.

 

Welche Ergebnisse bzw. Auswirkungen diese Gewalttaten überhaupt haben, können die meisten gar nicht abschätzen.
Bei Sachschäden und Zerstörungen hat es Auswirkungen auf die Versicherungen und am Ende zahlt der Steuerzahler (Bürger). Bei Schäden an Personen hat es Auswirkungen auf Krankenhausbehandlungen und/oder psychologische Behandlungen, die wiederum auf die Kosten der Allgemeinheit gehen, bis diese wiederum beim Steuerzahler (Bürger) als Mehrbelastung auftauchen.

Ebenso verhält es sich bei der Gewalt gegen Polizei und/oder den Staat. Entweder entstehen Personal- und Sachkosten (z.B. Ausrüstung) bei der Polizei bis hin zu Personal- und Gerichtskosten, je nach Sachlage. Dies fällt ebenfalls bei den Kosten der Allgemeinheit zu Buche und am Ende schon wieder beim Steuerzahler (Bürger). Vielleicht wird auch am Image des Staates oder der Politik etwas gekratzt, aber am Ende zahlt immer der Steuerzahler (Bürger)!

Wer ist der Steuerzahler (Bürger) eigentlich? Einfach ausgedrückt alle Menschen in Deutschland, die arbeiten und nun mal ihre Steuern zahlen müssen. Und wie es der Zufall will haben auch Gewalttäter Eltern, die Steuerzahler (Bürger) sind. Die Folgerung: wenn ich Gewalt ausübe, zahlen auch meine Eltern dafür immer mehr Steuern und damit die Zeche. Somit schließt sich zwar der Kreislauf, aber das Ergebnis von Gewalt ist nur kurzfristig und trifft oft die falschen Menschen, die langfristigen Ziele werden aber nie erreicht.
Also lass ich es doch besser und suche nach anderen Lösungen.

 

Natürlich ist dieser Ansatz durch die Kürze der Erklärung immer noch nicht ganz stimmig, es soll aber auch nur ein Hinweis sein, dass Gewalt zu nichts führt. Jeder sollte sich mal seine eigenen Gedanken dazu machen, wie man Gewalt abbauen und aus dem Gedächtnis der Köpfe streichen könnte.

allgem. Gewalt (ein Versuch, die Sachlage als Schaubild grob darzustellen)

FDP in MV 2011

Die FDP in Mecklenburg-Vorpommern

An den Ergebnissen der Wahl in MV 2011 kann man einige Punkte rausziehen, die politisch relevant sein könnten.
Mein letzter Stand: die FDP mit 2,7 % und die NPD mit 6,0 % gibt mehrere Dinge zu bedenken.
1) Politiker sollten sich mal Gedanken machen, warum man in einer Wahl abgestraft wird
2) Wieso gibt es immer noch genug Leute, die die NPD wählen (wie sind deren politischen Kenntnisse?)
3) Die Grosse Koalition bleibt bestehen – Koalitionen werden meist eh nur im Interesse des Machterhalts gebildet und nicht im Interesse des Wählers
4) Ist das Ende der FDP vorprogrammiert? Wohin wechseln dann ihre Mitglieder?

Man weiss ja, dass sich die Parteien immer Gedanken zu ihren Wahlergebnissen machen, ob sie aber auch die Lehren daraus ziehen?

Absolventen der Schauspielschule Mannheim verabschieden sich mit fulminanter Abschlussinszenierung

Interview mit den Schauspielabsolventen der Theaterakademie Mannheim von Artmetropol.TV zur Inszenierung.

„Preparadise sorry now“ von Rainer Werner Fassbinder

Regie: Andreas Manz
Choreografie: Mario Heinemann Jaillet

mit Judith Achner, Helene Bohrmann, Miriam Grimm, Daniel Baczyk, Felix Berchtold und Andreas Krüger

Weitere Aufführungen: am 6. & 7. Oktober 2010 jeweils um 20 Uhr.
Karten unter 0621/33 64 88 6.

Junge Menschen, die kurz vor dem Ende einer Ausbildung stehen und bereit sind für ein großes Experiment, das Experiment Leben … wach, kritisch, lustvoll, eigensinnig, konsequent und interessiert an diesem Stoff, den Fassbinder vor 41 Jahren geschrieben hat. Heißhungrig auf spannende Arbeitsweisen und bereit neue Wege zu gehen, um diesem Text in Wort und Bewegung Leben einzuhauchen.

„Begrenzungen machen frei. Terror kann nicht so grausam sein wie die Angst vor dem Terror. Oder – verlassen zu werden, kann nicht so einsam machen wie die Angst vor dem ende, denn die Angst vor dem ende schafft ein Klima, in dem hast Du Angst vor dem Terror. Alles in Einzelteile zerlegen und neu zusammensetzen, das müsste schön sein. Man kann immer nur ausgehen von dem, was ist. Keine Utopie ist eine.“ (R.W. Fassbinder, März 1971)

Es sind Menschen in alltäglichen bis extremen Gewaltsituationen und Menschen, die ihre Gewaltphantasien in Perversionen ausleben, die uns bei „Preparadise sorry now“ begegnen und doch sind sie aus dem „Ist“.

Uraufgeführt wurde das Stück im März 1969, Deutschland steht kurz nach dem großen Wirtschaftswunder und immer noch im Schatten des zweiten Weltkrieges.

Jeder Mensch trägt die Schwere des Alltags, die Kleinlichkeit des Moments, den Sadismus des täglichen Miteinanders mit sich. Mechanismen, die erst in ihrer Ritualisierung schmerzhaft und sichtbar werden. Die Angst ist es, die uns zu Raubtieren werden lässt.

Diese Abschlussklasse ist eine besondere, da sie aus wirklich unterschiedlichsten Köpfen besteht. Jeder für sich spannend, mit ureigenen Vorstellungen vom Schauspielerberuf. Ihre Wege gehen mit Sicherheit ab November auseinander, wir wünschen ihnen viel Glück dabei und werden Sie vermissen.

Sie haben immer gerne Verantwortung übernommen und damit zum Wachsen der Theaterakademie beigetragen. Drei von Ihnen sind schon am Nationaltheater Mannheim zu sehen, nun stellen Sie sich mit ihrer Abschlussinszenierung dem Publikum vor.

Mut, Entschlossenheit und Neugier bringen Sie mit an den Start, Bühnenluft haben Sie alle schon geschnuppert, also los geht’s!

Sie sind bereit zu Durchstarten, wir wünschen ihnen dabei alles Gute.

Silvana Kraka und Mario Heinemann Jaillet
Leitung der Theaterakademie Mannheim

Quelle: http://preparadise-sorry-now.blogspot.com/

„PREPARADISE SORRY NOW“ am 23.07 und 24.07.2010 im Theater Felina-Areal

… wer die ersten beiden Vorstellungen von „PREPARADISE SORRY NOW“ verpasst haben sollte: Es lohnt sich, Fassbinder neu zu entdecken.

Szenen des alltäglichen Faschismus

 

Miriam Grimm, Leni Bohrmann, Judith Achner

Fassbinders Stück „Preparadise sorry now“ von der Theaterakademie Mannheim im Theater Felina Areal

weitere Vorstellungen:  MI 6. & DO 7. Oktober, 20 Uhr
Karten unter 0621 / 33 64 88 6 oder: info@theater-felina-areal.de

Regie: Andreas Manz
Choreographie: Mario Heinemann Jaillet

VON HANS-ULRICH FECHLER

1969 erlebte Rainer Werner Fassbinders Stück „Preparadise sorry now“ seine Uraufführung am Münchener Antitheater. Der Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche hat es jetzt wieder brennend aktuell gemacht. Die Theaterakademie Mannheim hat es für die Vorstellung seiner zweiten Abschlussklasse in diesem Jahr ausgewählt. Am Freitag hatte das Stück über den alltäglichen Faschismus im Theater Felina Areal Premiere.

Fassbinder ließ sich zu seinem Stück von einem Fall anregen, der damals ganz Europa schockierte. Ian Brady und Myra Hindley vergewaltigten und folterten in den Jahren 1963 bis 1966 in England mindestens fünf Kinder und Jugendliche zu Tode. Den Todeskampf nahmen die mit nationalsozialistischem Gedankengut Infiltrierten mit Fotoapparaten und Tonbandgeräten auf. Die Leichen ließen sie im Moor verschwinden, so dass das Horrorpaar als Moormörder in die Kriminalgeschichte einging. Fassbinder benutzte den Fall als Rahmenhandlung für „Preparadise sorry now“. Dazwischen schaltete er collageartig 15 Szenen. Zum Inhalt haben sie fiktive Dialoge zwischen dem Mörderpaar, liturgieartige Litaneien und alltägliche Gewalt, Erniedrigung und Beleidigung. Fassbinders eigene Erfahrungen mit der katholischen Kirche als einer Institution der Unterdrückung und seine Erfahrungen als Homosexueller gingen in „Preparadise sorry now“ ebenfalls ein. Sein Stück trug, wie seine Filme auch, zur Verunsicherung, Verstörung und Empörung eines Bürgertums bei, das mit dem Wirtschaftswunder die Erinnerung an die Gräuel der faschistischen Vergangenheit zu verdrängen wünschte. „Man kann immer nur ausgehen von dem, was ist. Keine Utopie ist eine“, hat der 1982 gestorbene Fassbinder einmal programmatisch über sein gesamtes Schaffen geäußert.
Das gilt auch für „Preparadise sorry now“. Die lockere Montage der Szenen in dem Stück lässt einem Regisseur weitgehend freie Hand. Andreas Manz von der Theaterakademie setzt sie mit Geräuschen voneinander ab, die irgendwo zwischen dem Sirren einer Sense und der Klappe bei Filmaufnahmen einzuordnen sind. Einige Szenen wiederholt er, nur die Schauspieler wechseln. Diese Wiederkehr gibt dem Geschehen Wucht und Unausweichlichkeit: einem Mann wird von zwei anderen Geld abgepresst, einer Frau von zwei anderen ein Geständnis; ein Soldat wird geschliffen, ein Schwuler von den Dirnen des Straßenstrichs verscheucht; ein Freier lässt die eine Dirne sitzen und wendet sich einer anderen zu; eine Frau wird von zwei Männern vergewaltigt, ein Mann wird von zwei Männern vergewaltigt. Den Schauspielschülern Judith Achner, Helene Bohrmann, Miriam Grimm, Daniel Baczyk, Felix Berchtold und Andreas Krüger bieten die wechselnden Konstellationen Gelegenheit, eine breite Palette von Rollen, Gefühlen und Gesten auszubreiten. Bald ist einer Opfer, bald Täter. In der überall herrschenden Gewalt lösen sich die Gegensätze auf. Gleichzeitig verlangt die Inszenierung eine gehörige Disziplin von den Darstellern. Große Teile tragen die sechs in schwarz-weiß-roter Kleidung nämlich unisono vor. Und oft bewegen sie sich nach der Choreographie des Leiters der Theaterakademie Mario Heinemann Jaillet wie eine uniforme Masse. Nach Art einer Gehirnwäsche wiederholen sie Sätze aus dem Glaubensbekenntnis der Herrenmenschen und Pharisäer: „Sich zu unterwerfen ist das Beste für die meisten Menschen“, „Wer unwert ist, ist rauszuschmeißen“, „Wer wert ist, bestimmen wir“ und „Wir sind sauber im Gegensatz zu den Minderwertigen“. Da nimmt sich zwischen Szenen des Kopulierens, Massakrierens und neben einem Führerlob auch ein Choral des Gotteslobs nicht widerständig aus.
Viel Applaus für eine wuchtige Aufführung vor ausverkauftem Haus.

Quelle: RheinPfalz
Fotografie: Wolfgang Detering © All rights reserved

Audition MS TANZWERK

 

Mario Heinemann Jaillet, cie MS‐Tanzwerk, sucht für sein neues
Tanzprojekt 3 Tänzerinnen
und 1 Tänzer mit sehr guter
zeitgenössischer und guter klassischer Technik.
Vortanzen: Samstag 3.
Juli 2010 in Mannheim
‐> Teilnahme nur nach Voranmeldung möglich!
Bitte
senden Sie CVs, Fotos und evt. Videomaterialien an ms@ms‐tanzwerk.de
Probephase
I: 9. August bis 4. September 2010
Probephase II: 11. Oktober bis 4.
November
Premiere: 5. November 2010
Vorstellungen: 6. November
2010, 12. November; 14. November
Weitere Spieltermine in 2011 sind in
Planung.
Die Proben und Vorstellungen finden in Mannheim statt.
Weitere
Informationen:
www.ms‐tanzwerk.de
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