Mannheim-Blog: Das Weblog von Mannheimern für Mannheimer

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Fr
30
Jul '10

Absolventen der Schauspielschule Mannheim verabschieden sich mit fulminanter Abschlussinszenierung

Interview mit den Schauspielabsolventen der Theaterakademie Mannheim von Artmetropol.TV zur Inszenierung.

„Preparadise sorry now“ von Rainer Werner Fassbinder

Regie: Andreas Manz
Choreografie: Mario Heinemann Jaillet

mit Judith Achner, Helene Bohrmann, Miriam Grimm, Daniel Baczyk, Felix Berchtold und Andreas Krüger

Weitere Aufführungen: am 6. & 7. Oktober 2010 jeweils um 20 Uhr.
Karten unter 0621/33 64 88 6.

Junge Menschen, die kurz vor dem Ende einer Ausbildung stehen und bereit sind für ein großes Experiment, das Experiment Leben … wach, kritisch, lustvoll, eigensinnig, konsequent und interessiert an diesem Stoff, den Fassbinder vor 41 Jahren geschrieben hat. Heißhungrig auf spannende Arbeitsweisen und bereit neue Wege zu gehen, um diesem Text in Wort und Bewegung Leben einzuhauchen.

„Begrenzungen machen frei. Terror kann nicht so grausam sein wie die Angst vor dem Terror. Oder – verlassen zu werden, kann nicht so einsam machen wie die Angst vor dem ende, denn die Angst vor dem ende schafft ein Klima, in dem hast Du Angst vor dem Terror. Alles in Einzelteile zerlegen und neu zusammensetzen, das müsste schön sein. Man kann immer nur ausgehen von dem, was ist. Keine Utopie ist eine.“ (R.W. Fassbinder, März 1971)

Es sind Menschen in alltäglichen bis extremen Gewaltsituationen und Menschen, die ihre Gewaltphantasien in Perversionen ausleben, die uns bei „Preparadise sorry now“ begegnen und doch sind sie aus dem „Ist“.

Uraufgeführt wurde das Stück im März 1969, Deutschland steht kurz nach dem großen Wirtschaftswunder und immer noch im Schatten des zweiten Weltkrieges.

Jeder Mensch trägt die Schwere des Alltags, die Kleinlichkeit des Moments, den Sadismus des täglichen Miteinanders mit sich. Mechanismen, die erst in ihrer Ritualisierung schmerzhaft und sichtbar werden. Die Angst ist es, die uns zu Raubtieren werden lässt.

Diese Abschlussklasse ist eine besondere, da sie aus wirklich unterschiedlichsten Köpfen besteht. Jeder für sich spannend, mit ureigenen Vorstellungen vom Schauspielerberuf. Ihre Wege gehen mit Sicherheit ab November auseinander, wir wünschen ihnen viel Glück dabei und werden Sie vermissen.

Sie haben immer gerne Verantwortung übernommen und damit zum Wachsen der Theaterakademie beigetragen. Drei von Ihnen sind schon am Nationaltheater Mannheim zu sehen, nun stellen Sie sich mit ihrer Abschlussinszenierung dem Publikum vor.

Mut, Entschlossenheit und Neugier bringen Sie mit an den Start, Bühnenluft haben Sie alle schon geschnuppert, also los geht’s!

Sie sind bereit zu Durchstarten, wir wünschen ihnen dabei alles Gute.

Silvana Kraka und Mario Heinemann Jaillet
Leitung der Theaterakademie Mannheim

Quelle: http://preparadise-sorry-now.blogspot.com/

Do
22
Jul '10

„PREPARADISE SORRY NOW“ am 23.07 und 24.07.2010 im Theater Felina-Areal

… wer die ersten beiden Vorstellungen von „PREPARADISE SORRY NOW“ verpasst haben sollte: Es lohnt sich, Fassbinder neu zu entdecken.

Szenen des alltäglichen Faschismus

 

Miriam Grimm, Leni Bohrmann, Judith Achner

Fassbinders Stück „Preparadise sorry now“ von der Theaterakademie Mannheim im Theater Felina Areal

weitere Vorstellungen:  MI 6. & DO 7. Oktober, 20 Uhr
Karten unter 0621 / 33 64 88 6 oder: info@theater-felina-areal.de

Regie: Andreas Manz
Choreographie: Mario Heinemann Jaillet

VON HANS-ULRICH FECHLER

1969 erlebte Rainer Werner Fassbinders Stück „Preparadise sorry now“ seine Uraufführung am Münchener Antitheater. Der Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche hat es jetzt wieder brennend aktuell gemacht. Die Theaterakademie Mannheim hat es für die Vorstellung seiner zweiten Abschlussklasse in diesem Jahr ausgewählt. Am Freitag hatte das Stück über den alltäglichen Faschismus im Theater Felina Areal Premiere.

Fassbinder ließ sich zu seinem Stück von einem Fall anregen, der damals ganz Europa schockierte. Ian Brady und Myra Hindley vergewaltigten und folterten in den Jahren 1963 bis 1966 in England mindestens fünf Kinder und Jugendliche zu Tode. Den Todeskampf nahmen die mit nationalsozialistischem Gedankengut Infiltrierten mit Fotoapparaten und Tonbandgeräten auf. Die Leichen ließen sie im Moor verschwinden, so dass das Horrorpaar als Moormörder in die Kriminalgeschichte einging. Fassbinder benutzte den Fall als Rahmenhandlung für „Preparadise sorry now“. Dazwischen schaltete er collageartig 15 Szenen. Zum Inhalt haben sie fiktive Dialoge zwischen dem Mörderpaar, liturgieartige Litaneien und alltägliche Gewalt, Erniedrigung und Beleidigung. Fassbinders eigene Erfahrungen mit der katholischen Kirche als einer Institution der Unterdrückung und seine Erfahrungen als Homosexueller gingen in „Preparadise sorry now“ ebenfalls ein. Sein Stück trug, wie seine Filme auch, zur Verunsicherung, Verstörung und Empörung eines Bürgertums bei, das mit dem Wirtschaftswunder die Erinnerung an die Gräuel der faschistischen Vergangenheit zu verdrängen wünschte. „Man kann immer nur ausgehen von dem, was ist. Keine Utopie ist eine“, hat der 1982 gestorbene Fassbinder einmal programmatisch über sein gesamtes Schaffen geäußert.
Das gilt auch für „Preparadise sorry now“. Die lockere Montage der Szenen in dem Stück lässt einem Regisseur weitgehend freie Hand. Andreas Manz von der Theaterakademie setzt sie mit Geräuschen voneinander ab, die irgendwo zwischen dem Sirren einer Sense und der Klappe bei Filmaufnahmen einzuordnen sind. Einige Szenen wiederholt er, nur die Schauspieler wechseln. Diese Wiederkehr gibt dem Geschehen Wucht und Unausweichlichkeit: einem Mann wird von zwei anderen Geld abgepresst, einer Frau von zwei anderen ein Geständnis; ein Soldat wird geschliffen, ein Schwuler von den Dirnen des Straßenstrichs verscheucht; ein Freier lässt die eine Dirne sitzen und wendet sich einer anderen zu; eine Frau wird von zwei Männern vergewaltigt, ein Mann wird von zwei Männern vergewaltigt. Den Schauspielschülern Judith Achner, Helene Bohrmann, Miriam Grimm, Daniel Baczyk, Felix Berchtold und Andreas Krüger bieten die wechselnden Konstellationen Gelegenheit, eine breite Palette von Rollen, Gefühlen und Gesten auszubreiten. Bald ist einer Opfer, bald Täter. In der überall herrschenden Gewalt lösen sich die Gegensätze auf. Gleichzeitig verlangt die Inszenierung eine gehörige Disziplin von den Darstellern. Große Teile tragen die sechs in schwarz-weiß-roter Kleidung nämlich unisono vor. Und oft bewegen sie sich nach der Choreographie des Leiters der Theaterakademie Mario Heinemann Jaillet wie eine uniforme Masse. Nach Art einer Gehirnwäsche wiederholen sie Sätze aus dem Glaubensbekenntnis der Herrenmenschen und Pharisäer: „Sich zu unterwerfen ist das Beste für die meisten Menschen“, „Wer unwert ist, ist rauszuschmeißen“, „Wer wert ist, bestimmen wir“ und „Wir sind sauber im Gegensatz zu den Minderwertigen“. Da nimmt sich zwischen Szenen des Kopulierens, Massakrierens und neben einem Führerlob auch ein Choral des Gotteslobs nicht widerständig aus.
Viel Applaus für eine wuchtige Aufführung vor ausverkauftem Haus.

Quelle: RheinPfalz
Fotografie: Wolfgang Detering © All rights reserved

So
20
Jun '10

Audition MS TANZWERK

 

Mario Heinemann Jaillet, cie MS‐Tanzwerk, sucht für sein neues
Tanzprojekt 3 Tänzerinnen
und 1 Tänzer mit sehr guter
zeitgenössischer und guter klassischer Technik.
Vortanzen: Samstag 3.
Juli 2010 in Mannheim
‐> Teilnahme nur nach Voranmeldung möglich!
Bitte
senden Sie CVs, Fotos und evt. Videomaterialien an ms@ms‐tanzwerk.de
Probephase
I: 9. August bis 4. September 2010
Probephase II: 11. Oktober bis 4.
November
Premiere: 5. November 2010
Vorstellungen: 6. November
2010, 12. November; 14. November
Weitere Spieltermine in 2011 sind in
Planung.
Die Proben und Vorstellungen finden in Mannheim statt.
Weitere
Informationen:
www.ms‐tanzwerk.de
ms@ms‐tanzwerk.de
Die Produktion wird gefördert durch
das Kulturamt der Stadt Mannheim und den Landesverband
Freier Theater
Baden‐Württemberg e.V. aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft,
Forschung
und Kunst des Landes Baden‐Württemberg.
Compagnie
MS‐Tanzwerk
Die Tanztheatercompagnie MS‐Tanzwerk, deren künstlerische
Leitung bei Mario Heinemann Jaillet und Sophie Jaillet liegt, hat seit
der Gründung im Jahr 2000 bereits, mehrere erfolgreichen Produktionen
national und international präsentiert.
Produktionen (u.a.):
“Expected
Overlaps“, 2009/10
“Mental Maps & Patterns”, 2006/08 ‐
Stuttgarter Theaterpreis
“B.E.N.D.S.”, 2004/05
“Blind Date –
Körpertheater”, 2002/03 ‐ Excellence Award for Choreography of New York
Fringe
Festival
MS‐Tanzwerk wurde auf folgenden Festivals
eingeladen:
Festival Tanz.Auf.Takt, Dresden ‐ FNAK,
Klingenteichhalle, Heidelberg – TanzTheaterTage Heilbronn,
Tanzwoche
Dresden, Treffpunkt Rotebühlplatz, Stuttgart ‐ International Fringe
Festival New York, USA
‐ Regensburger Tanztage ‐ Eröffnung des
Schrittmacher Festivals, Aachen ‐ Theater Heidelberg,
Theater
Felina‐Areal, Mannheim ‐ Theaterhaus, Stuttgart ‐ Tanzfestival Bielefeld
‐ Theaterhaus Jena ‐
Internationale Tanzfestival Kassel

Mi
2
Jun '10

„PREPARADISE SORRY NOW“ von Rainer Werner Fassbinder

… trotz Ferien, arbeitet die Absolventenklasse 2010/2 der Theaterakademie Mannheim, intensiv am Stück „Preparadise sorry now“ von R.W. Fassbinder.

PREPARADISE SORRY NOW ist eine Collage aus Texten: Kurzszenen um faschistisches Grundverhalten im Alltag, Erzählungen über das Mörderpaar Ian Brady und Myra Hindley, fiktive Dialoge zwischen dem Mörderpaar und schließlich Liturgien, Erinnerungen an kultische Kannibalismen.

Regie: Andreas Manz vom Staatstheater Darmstadt
Choreographie: Mario Heinemann Jaillet alias MS Tanzwerk.
Es spielen Judith Achner, Helene Bohrmann, Miriam Grimm, Daniel Baczyk, Felix Berchtold und Andreas Krüger. Am 16. Juli 2010 findet die Premiere im Theater Felina-Areal statt.


Sa
3
Apr '10

Gastspiel der Cie. MS Tanzwerk (D/CH) aus Mannheim bei der Tanzwoche Dresden - 27. & 28. April 2010, 20:00

MS Tanzwerk´s neue faszinierende Produktion zu Kleist ist eine dramatische und bildmächtige Geschichte. “Zum Erschießen schön!” (Kleist) Heinrich von Kleist, dem auf Erden nicht zu helfen war, Henriette Vogel, die tödlich erkrankt war. Der gemeinsame Selbstmord. Tanztheater und Puppenspiel zwischen Performance und Provokation.
Der inszenierte Selbstmord als biografisches Ereignis und Kleists Essay “Über das Marionettentheater”, und die Frage was Puppen und Menschen verbindet, Mensch und Marionette, beide an Fäden geführt, die Erkundung erwarteter Überschneidungen, beschäftigen MS Tanzwerk in diesem Stück. Es geht dabei um “Gemeinsamkeiten, Überlappungen, Grenzen, Distanzen zwischen Menschen, die sich kennen, nicht kennen oder lange nicht gesehen haben.”
Die Compagnie MS Tanzwerk gründete sich 2000, ihre Arbeiten errangen bald internationale Aufmerksamkeit, das belegen der Exzellence Award for Choreeografy of New York Fringe Festival und der der renommierte Stuttgarter Theaterpreis.
Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Mannheim und den Landesverband Freier Theater Baden-Württemberg aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft und Kunst des Landes Baden-Württemberg.

Tanzwoche Dresden - 27. & 28. April 2010, 20:00 - Kulturzentrum Scheune
http://www.tanzwoche.de/2010tw/ms-tw.html

Do
4
Feb '10

Premiere Woyzeck frei nach Georg Büchner

Abschlussinszenierung der Theaterakademie Mannheim 2010

Eine kleine illustre Dorfgemeinde und Woyzeck als deren Randfigur. Abhängig von Geld und dem Wunsch seine Familie zu sammen zu halten, wird er als Spielball der Menschheit ausgenutzt und missbraucht. diese Abhängigkeit führt soweit, dass er, getrieben von Eifersucht
und dem Zwang seine vermeintliche Familien-idylle aufrechterhalten zu wollen, einen gewaltsamen Fehler begeht.

Bearbeitung & Regie: Konstanze Kappenstein

Mit Daniel Baczyk / Nicolas Menze / Ivona Puseljic / Elisabeth Schlicksupp / Susan Weckauf

Eintrittspreis: 10 € / 8 € (ermäßigt)

Holzbauerstr. 6-8 / Mannheim Neckarstadt-Ost / 0621 - 33 64 88 6
info@theater-felina-areal.de

weitere Vorstellungen:

20.02.2010
26.02.2010
27.02.2010
21.03.2010
23.03.2010
jeweils 20.00 Uhr

mit freundlicher Unterstützung: Theater Felina-Areal , Nationaltheater Mannheim, H + M Maxdorfer Bauträger, Komota Solutions, Nadine Tischler

Do
15
Okt '09

Begeisterter Applaus für dramatische und bildmächtige Geschichte.

“Der neue Tanzabend der Compagnie ms-tanzwerk „Expected Overlaps“ macht optisch
auf der Bühne einiges her. Begeisterter Applaus für dramatische und bildmächtige Geschichte. ”

“Die lyrische Expressivität der Tänzerin Gaelle Morello wird in den düsteren Bannkreis des
Allroundtalents von Nicolas Menze gezogen.”

ms tanzwerk

Hier sehen sie den Beitrag zur Inszenierung von Artmetropol.TV

“Mario Heinemann Jaillet, Choreograf und Mitleiter der Mannheimer Theaterakademie, ist ein Fachmann für Schnittstellen. Für die zwischen Tanz und Bewegung, zwischen Performance und Provokation, manchmal auch für die zwischen Kunst und Behauptung. „Expected Overlaps“ (erwartete Überschneidungen) ist daher ein kluger Titel für eine zweiteilige Produktion im Felina-Areal. Zwischen den Prädikaten plakativ und kryptisch balanciert der reflektierte Theatermann manche Überraschungund diesmal Kleist aus.
Ein Mann in Rüstung stakst klappernd und kreisend um die Bühnenmitte, an der Wand und im Gewand wie hingegossen wirkend steht sie. Sie heißt Gaelle Morello, ist Tänzerin,Käthchen von Heilbronn, Marionette und Kleists Geliebte Henriette Vogel. Der Ritter von der eher traurigen Gestalt ist auch der Kleistsche Ritter vom Strahl, der Dichter selbst, Puppen- und Schauspieler, (exzellenter) Schlagzeuger wie neuerdings auch Tänzer – und als Nicolas Menze vielversprechender Student der Theaterakademie.” …

weitere Vorstellungstermine und Infos:

Fr. 23. Okt. 09, 20:00
Sa. 24. Okt. 09, 20:00

Theater Felina-Areal
Holzbauerstr. 6-8
68167 Mannheim / Neckarstadt-Ost

http://expected-overlaps.blogspot.com

Karten unter
info@theater-felina-areal.de
0621 / 33 64 88 6
www.theater-felina-areal.de
Kartenpreis: euro 12.- / 8.- (ermässigt)

Quelle: Mannheimer Morgen, DIE RHEINPFALZ
Foto: Günter Krämmer
© All rights reserved

Di
15
Sep '09

Der renommierte Fotograf Günter Krämmer begleitet die aktuelle Produktion MS-TANZWERK’s

Günter Krämmer arbeitete bereits mit zahreichen renommierten Choreografen und Tanzkompanien zusammen (u.a. William Forsythe, Hans van Manen, Dylan Newcomb, Amanda Miller, Mark Tompkins, Joachim Schlömer, Rubato, Sasha Waltz, Regina Baumgart, Tom Plischke, Unterwegstheater, Company MS-Tanzwerk …) und dokumentierte deren Arbeiten mit seinem aussergewöhnlich sensiblen Blick. Seine Fotografien gehen weit über die pure Ästhetik verbreiteter Tanzfotografie hinaus, da Krämmer sich intensiv mit den künstlerischen Schaffensprozessen der Choreographen und Tänzern auseinandersetzt und somit die Einzigartigkeit der Arbeiten in seinen Fotos ins Zentrum stellt, ohne jedoch die beobachtende Distanz als Fotograf zu verlieren.Krämmer begleitet u.a die Arbeiten der Tanztheater Compagnie MS-TANZWERK seit nunmehr sechs Jahren und dokumentiert mit wunderschönen Fotografien seinen ganz eigenen Blick auf den Tanz.

Probenphotos zur aktuellen Produktion “Expected Overlaps” der Cie.ms Tanzwerk
(c) Günter Krämmer
Gaëlle Morello, Nicolas Menze, Werner Ries

Do
3
Sep '09

ms tanzwerk mit neuer Produktion in Mannheim

neue Produktion der Compagnie ms-tanzwerk


 

expected overlaps

expected overlaps

Ein zweiteiligen Tanzabend von Mario Heinemann Jaillet und Regina Baumgart. Gemeinsamkeiten, Überlappungen, Grenzen und Distanzen zwischen Menschen, die sich kennen, die sich nicht kennen oder die sich lange nicht gesehen haben…

Termine

Premiere

Do. 24. Sept. 09, 20:00
Fr. 25. Sept., 20:00

Fr. 23. Okt. , 20:00
Sa. 24. Okt., 20:00

Ort & Tickets

Theater Felina-Areal
Holzbauerstr. 6-8
Mannheim / Neckarstadt-Ost

Karten unter
info@theater-felina-areal.de
0621 / 33 64 88 6
www.theater-felina-areal.de

Die cie ms-tanzwerk wird gefördert durch

Die Produktion wird gefördert durch das Kulturamt der Stadt Mannheim und den Landesverband Freier Theater Baden-Württemberg aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft und Kunst des Landes Baden-Württemberg.

Fr
5
Jun '09

Absolventen Werkschau am 19.06 und 30.06 um 20.00 UHR

Absolventen Werkschau der Schauspielschule Mannheim

Liebe Freunde der Theaterakademie,
es ist vollbracht, unsere Absolventen präsentieren ihre Abschlussarbeiten. Die
Ergebnisse können sich sehen lassen. Erarbeitet wurden Szenen von Wedekind,
Tschechov, Stevensen, Schimmelpfennig Schnitzler, Walsh ….durch unsere
Dozenten: Franz Burkhard, Thorsten Danner, Silja von Kriegstein, Hubert
Habig, Andreas Manz, Nadine Schwitter.
Die Absolventen Werkschau findet erstmals im Theater im Felina-Areal statt. Dies
befindet sich direkt hinter der Theaterakademie, in der Holzbauerstraße 6-8.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen
Silvana Kraka und Mario Heinemann Jaillet
Schulleitung

Karten ab sofort unter : office@theaterakademie-mannheim.de
oder telefonisch: 0621/12 47 127

Sa
2
Mai '09

Schauspielschule begeistert mit Werkschau

Schöne Aussichten inklusive

In den knapp über zehn Jahren ihrer Existenz hat die Mannheimer Theaterakademie
einige Sturmböen und Dürrezeiten überstehen müssen. Man denke nur an die turbulenten Vorgänge, die den Leitungswechsel vor zwei Jahren begleiteten, der dem Ausbildungshaus eine wohltuende Neuorientierung brachte.
Beim Spiel der Schüler auf der „Semester Werkschau“ war von vergangenen Scherereien allerdings nichts zu merken.In zehn gemeinsam von Schülern und Dozenten erarbeiteten Kurzszenen zeigte der schauspielerische Nachwuchs im frisch eröffneten Theater Felina Areal großzügiges Mimentheater.
Schule für den harten Alltag. „Wir wissen, wie schwer es Schauspieler im Alltag haben können und wollen sie alle gut darauf vorbereiten“ sagt Mario Heinemann Jaillet von der Schulleitung. Die gute Vorbereitung ist auch ein Grund dafür, dass man hier mit den Eleven schon früh in der Ausbildung direkt in die szenische Rollenarbeit einsteigt. Das ist nicht unbedingt üblich an Theaterschulen, doch konnte der Abend diesem Ansatz nur recht geben.
Vom Erstsemester bis zu Mitgliedern der Abschlussklasse stellte sich die Mannschaft solide und bisweilen großartig den szenischen Herausforderungen. Herrliche Wechselbäder besorgten Helene Bohrmann mit ihrem lauten Monolog aus „Ganze Tage – Ganze Nächte“ und Elisabeth Schlicksupp als Schnitzlers Fräulein Else in einer dicht abgesteckten Sofanummer. Daniel Baczyk bestellte als überaus ordnungsliebender Malvolio amüsantes Shakespearetum auf dem Dielenboden, derweil Andreas Krüger und Ildiko Preszly sich im schwülen Streit an der „Endstation Sehnsucht“ trafen. Nicht zu vergessen ein drollig verclowntes und präzise intoniertes „What Shall We Do With The Drunken Sailor“ vom jüngst gegründeten Chorprojekt der Akademie. Großer Applaus dementsprechend auch aus den begeisterten Stuhlreihen
für einen mehr als unterhaltenden Abend und die schönen Aussichten der Nachwuchsmimen.

Bernd Mand
Mannheimer Morgen

Do
20
Nov '08

Schauspielkurs für Fortgeschrittene an der Schauspielschule Mannheim

Am 29./30. November bietet Nadine Schwitter, Schauspielerin am Nationaltheater Mannheim, ein Seminar zur Michael-Tschechow-Arbeit in der Schauspielschule Mannheim. Figurenfindung, Atmosphärenarbeit, Zentrenarbeit, Imagination, Archetypen und Improvisation von kleinen Szenen werden in praktischen Übungen vermittelt.

Nadine Schwitter

Uhrzeit: 10.00-15.30 Uhr

Nadine Schwitter studierte an der Bayerischen Theaterakademie August Everding in München und spielte währenddessen am Metropoltheater sowie am Residenztheater in München. Seit 2006 ist sie Ensemblemitglied des Nationaltheaters Mannheim.

Anmeldung: 0621 1247127
E-Mail: office@theaterakademie-mannheim.de

weitere Infos: www.theaterakademie-mannheim.de

Fr
17
Okt '08

Offene Bühne der Schauspielschule Mannheim

… haben sie Lust hinter die ‘Kulissen’ der Theaterakademie Mannheim zu schauen?

gerne laden wir Sie zur Veranstaltung ”Offene Bühne” am 22.10.2008 um 20:00 Uhr ein.

Die Studenten zeigen u.a. die Arbeit des Choreographen Mario Jaillet, eine tänzerische Umsetzung

frei nach der Kurzgeschichte “Das Fliegenpapier” des Schriftstellers Robert Musil. Im Anschluss können Sie

die erarbeiteten Rollen der Studenten und Dozenten der Theaterakademie erleben und sich mit

uns über die unterhaltsamen Ergebnisse freuen.

Anmeldung hier klicken
oder unter office@theaterakademie-mannheim.de
bzw.telefonisch unter: +49 621/12 47 245

Am 22.10.08 um 20.00 Uhr in der Theaterakademie Mannheim
Holzbauerstraße 6-8
68167 Mannheim
Tel.: +49 621/12 47 127
Karten: +49 621/12 47 245

Sa
9
Aug '08

Am 20.09.08 und 12.10.08 Aufnahmeprüfung an der Schauspielschule

Am 20.09.08 und 12.10.08 ab 9.30 Uhr findet in der Theaterakademie Mannheim, die staatlich anerkannte Schauspielschule im Rhein Neckar Delta, die Aufnahmeprüfung für das Wintersemester statt.

Schauspielschule Mannheim
Anmeldung ab sofort unter www.theaterakademie-mannheim.de
Tel.: 0621 1247127
E-Mail: office@theaterakademie-mannheim.de
Hier können Sie das Anmeldeformular direkt herunterladen:
als pdf-Datei oder Word-Datei

Der Ferienworkshop für die Aufnahme ist vom 3. 09. bis 6. 09. 08

Do
10
Apr '08

Offene Bühne Spezial

Am 24.04.08 und am 25.04.08 um 20 Uhr in der ThaM

„Offene Bühne Spezial“

Unsere Abschlussklasse ist bereit zum Durchstarten, unseren Nestflüchtern sind Flügel gewachsen und sie präsentieren sich ein letztes Mal mit ihren Prüfungsrollen. Bei einer Spezial-Ausgabe der Offenen Bühne sehen Sie unseren Abschlussjahrgang, mit genau den Rollenausschnitten, die sie der Prüfungskommission vorstellten.
Die Offene Bühne ist eine Plattform um dem Zuschauer Einblicke in den Unterricht zu gewähren. So ist die offene Bühne eine einmalige Gelegenheit für Theaterinteressierte, die Lust auf einen Blick hinter die Kulissen haben.

Weiter Infos zur Schauspielschule finden Sie hier: http://www.theaterakademie-mannheim.de

Die ThaM inszeniert fremde Literatur in der Neckarstadt

Literatursommer der Landesstiftung Baden-Württemberg Literanto

LebensRäume – ein literarischer Streifzug

Im Rahmen des Literatursommers 2008, initiiert von der Landesstiftung Baden-Württemberg, erstellt die Theaterakademie Mannheim tham ein literarisches Stimmungsbild der multinationalen Stadtgesellschaft am Anfang des 21. Jahrhunderts in der Neckarstadt West und Ost.
Am 23. und 24. Mai wird an neun unterschiedlichen Stationen Literatur vorgetragen, die aus der Feder von deutschsprachigen Migranten der zweiten und dritten Generation stammen. In Szene gesetzt wird die junge Prosa und Lyrik, die von mindestens zwei kulturellen Sphären geprägt ist, durch Tanz und Musik, bildende und darstellende Kunst. Beteiligt an diesem Projekt sind bekannte Schauspieler wie Gerhard Piske und Hannah von Peinen, aber auch Dozenten und SchauspielschülerInnen der Theaterakademie tham. Darüber hinaus werden die Veranstaltungsorte für junge Laiendarsteller aus den Stadtteilen geöffnet, die mit den Regisseurinnen Silvana Kraka, Hubert Habig und Annette Weber agieren.
An beiden Abenden werden vier Routen zu den ungewöhnlichen Orten angeboten. Ausgangspunkt der literarischen Performance ist das Gelände der Felina-Werke, in dem die Theaterakademie beheimatet ist: um 18:30 Uhr beginnt dort der Kartenverkauf, gegen Ende, ca. 23 Uhr können sich alle Teilnehmer wieder in der Theaterakademie zu einem Umtrunk und zum regen Austausch einfinden.

Die Auswahl der Texte konzentriert sich vor allem deshalb auf jüngere Autorinnen und Autoren, weil sich die zweite und dritte Generation von den klassischen Kategorien der „Gastarbeiterliteratur“ nicht nur längst abgegrenzt hat, sondern sich seit mindestens zwei Jahrzehnten den Qualitätskriterien sowie den Produktions- und Rezeptionsbedingungen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur stellt.
In Konkurrenz zum deutschstämmigen Autorennachwuchs haben diese Autorinnen und Autoren mit Stilsicherheit in der deutschen Sprache und mit Innovationskraft, die aus dem jeweiligen kulturellen Hintergrund schöpft, hervorragend positioniert und sind aus der jüngsten deutschsprachigen Literaturszene nicht mehr wegzudenken.

Auch die Ensembles der deutschen Stadttheater spiegeln zunehmend die multiethnische Gesellschaft der Bundesrepublik. Dies zeigt sich auch in der Ausbildung: an der Theaterakademie Mannheim studieren junge Frauen und Männer, deren Familien aus Polen, Kroatien, Serbien, Bulgarien, Spanien und der Türkei stammen. Dadurch ist es möglich, die Protagonisten der literarischen Stoffe authentisch zu besetzen.

Mit den Schauspielern wird eine Textperformance erarbeitet, die nicht nur aus den literarischen Quellen, sondern auch aus dem persönlichen Erfahrungshintergrund der Darstellerinnen und Darsteller schöpft.

(Quelle: Theaterakademie Mannheim)

Veranstalter: Theaterakademie Mannheim tham, Holzbauerstr. 6-8

Termin: 23. und 24. Mai 2008

Kartenverkauf: am 23. und 24. Mai ab 18:30 Uhr in der tham

Karten-Reservierung: unter: 0621-1247245, literanto-tham@gmx.de

Kartenpreis: 5 Euro, ermäßigt 2,50 (für Rentner, Behinderte, Künstler)

Uhrzeit: 19:30 Beginn der geführten Routen

Orte: Mannheim Neckarstadt Ost und West
An zehn unterschiedlichen Stationen

Beteiligte Künstler: Silvana Kraka (Regisseurin)
Mario Heinemann Jaillet (Choreographie)
Sascha Koal (Schauspieler)
Gerhard Piske (Schauspieler)
Hannah von Peinen (Schauspielerin)
Frau Funke (Schauspielerin)
Hubert Habig (Regisseur)
Jürgen Flügge (Regisseur)
Christian Birko-Flemming (Schauspieler)
Motz Tietze (Bildender Künstler)
Ursula Steuler (Begleitende Ausstellung: „Heiße Eisen dieser Welt“)

Do
15
Feb '07

Zündel muss in Haft

Zu fünf Jahren Haft ist der Neonazi Ernst Zündel verurteilt worden. In 14 Fällen befand das Langericht Mannheim Zündel für schuldig.
Zündel leugnete den Holocaust. Er hatte den millionenfachen Mord an Juden als Geschichtsfälschung bezeichnet und des weiteren im Internet rechtsextremistische Propaganda verbreitet.

Quelle: n24.de

Mi
13
Dez '06

Schönheitskönigin im Krankenhaus

In Mannheim ist es zu einem dramatischen Unfall gekommen. Samantha Milewski (21), Schönheitskönigin von Irland war auf dem Weg zu Proben des Schönheitswettbewerbes “Queen of the World”. Als sie sich entschloss vorher noch schnell Hautcreme zu kaufen lief sie bei rot über die Straße. Ein Audi erfasste die junge Frau frontal und sie wurde in die Luft geschleudert. Der Wettbewerb fällt für Samantha aus, sie liegt mit zwei gebrochenen Beinen, einer gebrochenen Nase diversen Schürfwunden und Prellungen und geschwollenen Augen im Krankenhaus. “Samantha kennt nur den Linksverkehr” äußerte sich der Veranstalter der Misswahl zu dem Vorfall.

Quelle: bild.de

Fr
1
Sep '06

Freispruch

Die Anklage gegen einen 30 jährigen, der im Juni 2004 die Filialleiterin einer Mannheimer Bank gefangen genommen und von der Bank 260 000 Euro gefordert haben soll, wurde erstaunlicher Weise fallen gelassen. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass nicht er schuldig sein, sondern seine Mutter und zwei Brüder. Seine Geschwister befinden sich auf der Flucht, seine Mutter hingegen hatte sich als Wahrsagerin ausgegeben und so Informationen zu den Arbeitszeiten der Filialleiterin erfahren.

Quelle: swr.de

Di
16
Mai '06

Schwein flüchtete

Als der LKW Fahrer auf dem Schlachthof ankam, bemerkte er, dass ein Schwein fehlte. Er dachte es vergessen zu haben und fuhr zurück ein neues aufzuladen. Auf dem Weg zum Schlachthof bemerkte er dann die Absperrungen der Polizei. Das Schwein war vom Transporter gesprungen und geflüchtet. Er lud das verletzte Tier auf und brachte es zum Schlachter.

Quelle: Stuttgarter Zeitung

Fr
5
Mai '06

Dieb wurde es leicht gemacht

Im Erdgeschoss hatte ein Bewohner sein Fenster offen. Direkt unter dem Fenster hatte er seinen Schreibtisch zu stehen. Dieses nutzte ein Dieb und nahm im vorbeigehen Laptop, Handy und Portemonnaie mit.

Quelle: polizeipresse

Brand in einer Wohnung

Der Mieter der Wohnung wurde von Brandgeruch geweckt. Er bemerkte ein Feuer im Wohnzimmer. Zunächst brachte er Frau und zwei Kinder in Sicherheit und begab sich dann wieder zurück in die Wohnung um den Brand zu löschen. Dann wurde er aber Bewusstlos und Polizisten retteten den Mann aus den brennenden Zimmern. Draußen kam er dann wieder zu sich und kam in ein Krankenhaus. Die herbeigerufene Feuerwehr konnte das Feuer zügig löschen. Die Brandursache war vermutlich ein technischer Defekt im TV-Gerät. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 15.000 Euro.

Quelle: polizeipresse

Mo
3
Apr '06

Wohnhausbrand im Stadtteil Jungbusch

Die Kriminalpolizei ermittelt die Brandursache eines Wohnhauses im Stadtteil Jungbusch. Verletzt wurde bei dem Brand niemand. Allerdings mussten 2 Personen mittels Drehleiter aus einer Wohnung im 5. Stock evakuiert werden. Denn bei Eintreffen der Rettungskräfte war aufgrund der zu starken Rauchentwicklung ein Betreten des Hauseinganges nich mehr möglich.
Der Schaden beläuft sich auf ca. 100.000 Euro.

Quelle: http://www.presseportal.de/polizeipresse