Archiv für den Autor: David

Über David

Ich bin Jahrgang 1964 aus Kaiserslautern und aufgewachsen in MAnnheim. Ich bin aber auch ein Sucher auf dem 3 Planeten unseres Sonnensystems. Alles was mir so durch den Kopf geht oder gegangen ist, soll hier laut gedacht werden, denn die Gedanken die man hat sind wiederum nur Gedanken des Gehirns, das versucht eine Struktur in das Chaos der Sinneseindrücke und der Gedanken zu bringen!

geplante Vereinsgründung in MAnnheim

VEREINSGRÜNDUNG in Mannheim / MA (in Baden-Württemberg) geplant als Kulturverein in der Metropolregion Rhein-Neckar mit dem Motto: „Erhalt und Förderung unbekannter Opernwerke“ (mit dem Schwerpunkt der italienischen Oper).
Wir haben bereits mit einer kleinen Flyer-Aktion in gezielten Einrichtungen in Mannheim begonnen und brauchen weitere Unterstützung. Es sollen Opern konzertant bzw. halb-szenisch präsentiert werden und mit Arien-Konzerten ergänzt werden. Es geht um die Suche für Mitgründer des geplanten Vereins. Wir sind momentan nur zu dritt und benötigen mindestens 4 weitere Mitgründer zur Anmeldung dieses „Kulturvereins“. Alle Interessenten können sich hier oder unter catalani@freenet.de bei mir melden.
Gruß
David

Associazione fondata a Mannheim / MA (Baden-Württemberg) è prevista come associazione culturale nel Reno-Neckar con il motto: „la salvaguardia e la promozione di opere sconosciute“ (con l’accento sulla lirica italiana).
Abbiamo già iniziato con una piccola campagna volantino in strutture mirate a Mannheim e hanno bisogno di ulteriore assistenza. Sarà presentato in opere concerto o semi-scenica e integrato con Arias concerti. Si tratta della ricerca di un co-fondatore dell’associazione proposto. Ci sono attualmente solo 3 persone e deve avere almeno 4 altri co-fondatore di accedere questa „associazione culturale“. Tutte le parti interessate possono contattarmi qui o in catalani@freenet.de.
saluto
David

Association to be founded in Mannheim / MA (in Baden-Württemberg) is planned as a cultural association in the Rhine-Neckar with the motto: „the preservation and promotion of unknown operas“ (with an emphasis on Italian opera).
We have already started with a small flyer campaign in targeted facilities in Mannheim and need further assistance. It will be presented in concert operas or semi-scenic and supplemented with arias concerts. It’s about the search for a co-founder of the proposed association. We are currently only 3 persons and must have at least 4 other co-founder to lregister this „cultural association“. All interested persons can contact me here or at catalani@freenet.de.
greetings
David

Facebook & Co.

FACEBOOK ändert seine Richtlinien wie immer zu Ungunsten der User! Was bleibt jetzt zu tun? Deaktivieren oder löschen? Gibt es Alternativen?
Eine Alternative hätte Deutschland oder Europa schon in den letzten 10 Jahren anbieten können oder müssen. Wo sind denn die Experten in Deutschland? – anscheinend alle im Ausland, weil man da mehr Geld verdienen kann?!
Eine deutsche Alternative soll ja „Geraspora“ (Ableger von „Diaspora“) sein – hier gibt es zwar auch noch Anfangsschwierigkeiten aber mit Hilfe aller User kann das in der Zukunft so gestaltet werden, daß es vielleicht mal besser als FB ist – das ist aber noch abzuwarten.
Ich werde wohl kurzfristig meinen FB-Account (Nutzerkonto) deaktivieren, damit nicht alle Infos verloren gehen – direkte bzw. gute Freunde sollten das zur Kenntnis nehmen Die Entscheidung beruht auch darin, dass ich keinen Erfolg mit meinen Maßnahmen oder Ideen hatte und auch so gut wie keine Rückmeldungen bekam. Bestimmt lag es auch an mir selber – bin kein Profi auf FB, sondern nur einfacher User – aber warum soll ich so viel Zeit investieren wenn es doch keinen Erfolg hat.
Falls sich bei FB in den nächsten Monaten oder in absehbarer Zukunft sich nichts ändert werde ich das Profil ganz löschen, wobei FB das nicht vollständig erlaubt. Einmal bei FB immer bei FB!!! – das sind ja rosige Aussichten. Amerikanische Unternehmen können Teile der Informationen ein Leben lang speichern?
Was aber machen die ganzen Opernsänger, die bei FB eine Platform gefunden haben, um mit Fans kommunizieren zu können? Wie werden die sich entscheiden? Was werden andere User machen?

FB bzw. M.Zuckerberg hat seine Grenzen mehrmals überschritten und zeigt klar, was er vom Deutschen Recht bzw. von den Gesetzen hält – nämlich nix. Und das scheint symptomatisch für
US-Unternehmen zu sein (vergleichbar mit TTIP – auch hier würde man gerne deutsche bzw. europäische Unternehmen gerne auf Millionen verklagen – siehe hierzu das Thema der „Schiedsgerichte“, das die TTIP-Gegner zu Recht verurteilen und ablehnen).

Renata Tebaldis Opern- und Konzertvermächtnis

Renata Tebaldis Opern- und Konzertvermächtnis

Von der italienischen Sopranistin Renata Tebaldi [*1922 Pesaro – Italien +2004 San Marino – San Marino] wurde neu beim Label DECCA eine 66 CD-Box herausgebracht.
Die ersten 53 CDs dieser Edition beinhalten sämtliche kompletten 25 Opern-gesamteinspielungen ihrer Diskographie.

Ebenfalls enthalten ist eine Aufnahme von Giuseppe Verdis „Messa da Requiem“ (1951 live) unter der Leitung von Victor de Sabata aus der Mailänder Scala.
Auszug aus der Rubrik „CD-Spezial Boxen“ – Zeitschrift Opernglas am 11/2014 S.85
„Eine von Tebaldis Lieblingseinspielungen und ihre einzige Aufnahme des Werks, das, auf den Wunsch der Sopranistin hin, auch auf ihrer eigenen Beerdigung 2004 gespielt worden ist.“

Es ist jedoch nicht die einzigste Aufnahme die existiert, denn uns ist noch eine zweite Aufnahme bekannt.
Die Sopranistin sang Verdis geistliches Werk „Messa da Requiem“ nur Anfang der 50er Jahre und wird von uns hier chronologisch dargestellt. Ob es noch irgendeinen Mitschnitt der anderen Aufführungen gibt, ist uns leider nicht bekannt.

1950 Mailand (26 Juni)
mit G.Prandelli, C.Elmo, C.Siepi; Dirigent: A.Toscanini – La Scala Orchester
Aufnahme: CD-Labels GDS, GOP, FIM, IDIS, DYNAMIC

1950 Neapel (6, 7 Dezember) in der Basilica San Francesco di Paolo
mit G.Poggi, E.Stignani, N.Rossi-Lemeni; Dirigent: T.Serafin – Neapel Theater Orchester

1951 Mailand (27 Januar)
mit G.Prandelli, N.Rankin, N.Rossi-Lemeni; Dirigent: V.de Sabata – La Scala Orchester
Aufnahme: CD-Labels NUOVA ERA, DECCA

1951 Paris (5 Juli) in der Eglise de la Maddeleine
mit M.Picchi, E.Stignani, I.Tajo; Dirigent: G.Santini – Orchester

1951 Sao Paulo (1 Oktober)
mit B.Gigli, F.Barbieri, G.Neri; Dirigent: T.Serafin – Teatro Municipal Orchester

1951 Catania (3 November) in der Cathedrale
mit M.Picchi, E.Stignani, I.Tajo; Dirigent: G.Santini – Orchester

LA WALLY in Mannheim

Premierenerlebnis von Catalanis „La Wally“ in Mannheim
Am Freitag den 24 Oktober 2014 erlebte ich die lang erwartete italienische Opernpremiere von Catalanis „La Wally“ (bekannt als „Die Geierwally“ nach W.v.Hillern) im Nationaltheater Mannheim und ging mit sehr gemischten Gefühlen noch anschließend zur Premierenfeier ins Werkhaus.
Wieso sehr gemischte Gefühle? Ich erlebte es live, was das morgenweb am Samstag den 25 Oktober berichtete: „Nachdem der Vorhang nach dem vierten Akt der Oper „La Wally“ (1892) des italienischen Komponisten Alfredo Catalani gefallen war, lieferten sich die Besucher im voll besetzten Opernhaus am Goetheplatz mehr als zehn Minuten lang ein eifriges Gefecht aus Buh- und Bravorufen sowie anderen Äußerungen.“
Auch ich gehörte zu den Buh-rufern, was sich ausschließlich auf die Inszenierung von Herrn Tilman Knabe bezog. Wie es Mannheim zwar schon oft beweisen konnte, haben wir immer wieder gute Ensemblebesetzungen, ein gutes Orchester sowie einen herausragenden Chor, aber leider dominieren seit Jahren die modernen Inszenierungen das Operngeschehen.
Die Opernwerke der alten Meister (Verdi, Catalani, Puccini und andere) werden in der heutigen Zeit so verunstaltet, das gar kein Bezug mehr zu der eigentlichen Handlung mehr besteht und erst wenn das Publikum am Ende sich entzweit hat und auch Buh-rufe erschallen, dann ist die Regie und komischerweise auch die Intendanz zufrieden. Anscheinend ist es gar nicht mehr gewünscht, dass sich das Opernpublikum einstimmig über eine schöne klassische Inszenierung freuen darf, sondern nur noch kontrovers diskutierbare Inszenierungen gefördert werden. Die meisten Opern haben einen historischen Hintergrund als Handlung und auch die Musik ist genau für diese Situationen geschrieben worden und soll gewisse emotionale Situationen hervorrufen, die aber in dieser Aufführung zerstört wurden. Daher sollte auch zukünftig der Originalinhalt der Opern beibehalten werden, ansonsten werde ich mir diese Inszenierungen nicht mehr antun und nur noch in konzertante Vorstellungen gehen. Ich weiß nicht genau wie die jüngere Generation dazu steht (ein paar sind ja für moderne Inszenierungen), ob es aber der italienischen Oper insgesamt zum weiteren Erfolg verhilft, so habe ich da meine Bedenken.

Die schlechteste Inszenierung der Oper „La Wally“
Bei der „Opernkurzeinführung im Foyer“ im Nationaltheater Mannheim am 24 Oktober 2014 vor der eigentlichen Aufführung wurde dem Publikum, welches den Komponisten und seine Oper noch nicht kannte, der Inhalt der Oper zwar erklärt , aber was man später auf der Bühne erlebte passte inhaltlich überhaupt nicht dazu, irritierte und hätte von der Inszenierung eher in ein Musical gepasst als zu einer Oper.
Die Handlung, die eigentlich im Bereich der Gemeinde Sölden im Tiroler Ötztal spielt, wird vom Regisseur Tilman Knabe in die 1968er der Bundesrepublik Deutschland verlegt und in mehreren nicht nachvollziehbaren Zeitsprüngen (20J + 15J + 9J später) als Entwicklung der Protagonistin Wally von der Hippiezeit zur Geschäftsfrau in der WALLY-AG bis hin zur 60jährigen geistig verwirrten und alkoholabhängigen Pennerin dargestellt (Ob dies genau seiner Intention entspricht ist aber unklar).
Im 1.Akt treten Wally und Walter als joint-rauchender Hippie auf und Giuseppe Hagenbach ist Anführer einer Rockergang, der von der Erschießung eines Bären berichtet. Beim Schießwettbewerb wird nicht auf eine Zielscheibe geschossen, sondern es fällt urplötzlich ein toter Geier auf die Bühne (eine Anspielung auf die Geierwally) – was soll dass denn?
Im 2.Akt wird zwar die Kußszene (als Wette vorher abgesprochen) zwischen Wally und Giuseppe Hagenbach dargestellt, jedoch nicht wie ursprünglich auf dem Volksfest sondern nach regieimmanenter Firmenfeier mit albernem Faschingstanz in der WALLY-AG. Am Ende wird Giuseppe Hagenbach umgebracht, was sich aber erst später in Akt 3+4 erschließen lässt, was die Regie damit eigentlich bezwecken will.
Im 3.Akt träumt Wally von Giuseppe Hagenbach, der als Geist in der WALLY-AG umherläuft , aber eigentlich durch Gellner von einer Brücke in die Schlucht gestoßen wird und auch noch sein Ahhhh (als Schreckensausruf) beim Absturz singt (jedoch weiß dies nur der Kenner der Originalhandlung). Auch die Rettung von Giuseppe Hagenbach aus der Schlucht ist nicht nachvollziehbar, nachdem sich Wally in ein Feuerwehrtuch stürzt, danach von Sanitätern behandeln lässt und als Heldin gefeiert wird. Wo ist Giuseppe Hagenbach? Ach ja – es ist ja alles nur imaginär.
Im 4.Akt sieht man Wally mit Walter (der vom Knaben in Akt 1+2 plötzlich in Akt 3+4 zur Frau wurde) zusammen (beide alt und gebrechlich) aber Giuseppe Hagenbach, der nur noch in Wally‘s Wahnvorstellungen umhergeistert, singt unsichtbar seinen Part weiter und wird von einer Lawine erfasst, die man akustisch zwar gut hört aber sich szenisch überhaupt nicht erschließt. Auch die erscheinenden Frauen und Männer aus dem 1 Akt (bestimmt keine Anspielung auf die „Saligen“ im Original) und die Gruppierung junger Menschen ganz am Ende um Wally herum, ergeben für mich keinen Sinn und irritieren nur! Wally bleibt zurück in einer Zwangsjacke und der Mund ist rot verschmiert – was soll das wieder ausdrücken? Und auch das hat mit dem Original null zu tun.
Man hätte noch mehr Beispiele nennen können, was aber den Rahmen hier sprengen würde. Ich habe jedoch keine Lust mich mit solchen modernen und mit Selbstbeweihräucherung vertretenen Inszenierungen zu beschäftigen. Man geht eigentlich in eine Oper um das Original des Komponisten zu erleben (akustisch und optisch) – also mit klassischer und stimmiger Inszenierung, wenn man sich schon mit dem Werk inhaltlich auseinandergesetzt hat.
Die beste Inszenierung einer Wally-Oper war immer noch die von Klagenfurt neben weiteren Aufführungen die ich gesehen habe, wie z.B. in Bern, Bregenz, Düsseldorf-Duisburg und Hamburg (hier in dt.). Hoffentlich wird sich in der Zukunft mal wieder ein Regisseur finden, der im Stil von Franco Zeffirelli inszenieren möchte und dies auch handwerklich versteht. Meiner Meinung nach wünscht sich die die Mehrheit der Operngänger sowie auch einige Opernsänger wieder solche Inszenierungen, aber sie trauen sich nicht dies einzufordern und streben weiterhin wie Lämmer in die Aufführungen bzw. nehmen weiterhin die Engagements an. Übrigens war das Opernhaus nicht voll ausverkauft – doch schon erste Anzeichen eines Zuschauerschwundes bzw. zu wenig Werbung?
So kann es nicht weitergehen und es müssen neue Konzeptionen zum Erhalt der „italienischen Opernkultur“ entwickelt werden.

Vertrauen zu facebook?

Vertrauen zu facebook?

Nach dem Bericht eines Studenten zur Datenarchivierung von facebook ist mein Vertrauen zu Community-Anbietern geschwunden. Erstens haben sie schon Millionen verdient, dann werden noch Informationen /Adressen verkauft, um Verdienste im Milliardenbereich zu erzielen und jetzt sollen auch noch alle persönlichen Daten (bishin zu intimsten Chatgesprächen) gespeichert werden. Da soll man noch Vertrauen in solche Anbieter haben?

Eigentlich sollten sich alle User mal Ihre Meinung dazu austauschen und ich werde wahrscheinlich in naher Zukunft facebook verlassen! Sowas kann und sollte man nicht unterstützen – kann man denn niemandem mehr vertrauen? Ich glaube so langsam, dass alle die Geld erwirtschaften wollen, auf unlautere Mittel zurückgreifen bzw. Methoden anwenden, die hart am gesetzlichen Rahmenwerk vorbeigehen. Und trotzdem bleiben die meisten Leute anscheinend facebook treu. Ist ein Wechsel zu aufwendig? Gibt es keine bessere Alternative?

Was bringt die Zukunft im Netz? Der Film 1984 hat es angekündigt und heute 2011 ist es die Wirklichkeit. „Big brother is watching you!“ – Sie heißen Google, Facebook, Apple und Co.
Mal sehen was die neue PIRATEN-Partei in Berlin von diesen Themen hält. Seht euch auch das youtube-video „Nackt im internet“ an (interessanter Bericht)! http://www.youtube.com/watch?v=Pi1lvROcdLg

Bsp.: IP-Lizenz bei facebook
• Für Inhalte wie Fotos und Videos („IP-Inhalte“), die unter die Rechte an geistigem Eigentum fallen, erteilst du uns durch deine Privatsphäre- und Anwendungseinstellungen die folgende Erlaubnis: Du gibst uns eine nicht-exklusive, übertragbare, unterlizenzierbare, gebührenfreie, weltweite Lizenz für die Nutzung jeglicher IP-Inhalte, die du auf oder im Zusammenhang mit Facebook postest („IP-Lizenz“). Diese IP-Lizenz endet, wenn du deine IP-Inhalte oder dein Konto löschst, außer deine Inhalte wurden mit anderen Nutzern geteilt und diese haben die Inhalte nicht gelöscht.

Verkaufsoffener Sonntag mit Programm

Drei Märkte, offene Läden und erstmals ein „Abend-Programm“ mit Musik und Feuerwerk bietete Mannheim am verkaufsoffenen Sonntag 02.10.2011. Da merkt man, daß die Stadt versucht ein Programm aufzubieten, das sich in der Region rumsprechen soll und vielleicht ja in den nächsten Jahren auch noch mehr geboten werden könnte bzw. soll. Alles in Hinblick auf die Bewerbung als Kulturhauptstadt oder wirklich nur für die Bürger in der Region?
Jedenfalls war die Einbeziehung des „Kaufhofs“ als Eventfläche auf dem Balkon und Bestrahlung, sowie ein abschließendes Feuerwerk,  gut gelungen. Mit beteiligt war die Popakademie mit „Hot Chick Bang“, „Zwei-plus“, „Irene Claussen und die Schlagzeug-Mafia“ sowie Palazzo-Top-Act Marvin Broadie mit seinen Tänzerinnen. Auch die Stadt feierte bei dem von Einzelhandelsverband und Werbegemeinschaft City organisierten Sonntagsverkauf mit,  um an die Verleihung der Marktrechte vor 398 Jahren zu erinnern.

Was mich persönlich immer nur stört, ist die zu laute Beschallung – selbst die Musik beim Feuerwerk war manchmal lauter als die abgeschossenen Raketen selbst. Das Feuerwerk war optisch gut gelungen und an verschiedene Musiktitel auch synchron angepasst. Somit war dies als Abschluss mal was Neues und hoffentlich fällt den Machern für die Zukunft noch manche gute Idee ein.

Allgemeine Gewalt von Personen

Warum gibt es immer wieder Gewalt von Personen (allgemeine Bürger) in unserer  Gesellschaft?

 

Dies ist ein Thema, das anscheinend schon so alt ist, wie die Menschheit selbst!

Ich möchte hier jedoch nur kurz aufzeigen, welchen Personen eigentlich die wahren Leidtragenden sind, und dass die erwünschten Ziele, die von Gewalt ausgehen, nie erreicht werden können.
(s.a. Link am Ende: allgem. Gewalt – Schaubild)

 

Die Gewalt die von verschiedenen Personen in unserer Gesellschaft ausgeht ist zielgerichtet. Sie soll anderen Menschen oder aber auch der Polizei (als staatl. Einrichtung bzw. staatl. Gewalt) und dem Staat schaden.

Diese Personen sind mit sich selbst unzufrieden oder mit ihrer gesellschaftlichen Einbindung. Daher versuchen sie mit Gewalt etwas zu verändern, weil sie keine andere Lösung mehr für sich gefunden haben.

 

Welche Ergebnisse bzw. Auswirkungen diese Gewalttaten überhaupt haben, können die meisten gar nicht abschätzen.
Bei Sachschäden und Zerstörungen hat es Auswirkungen auf die Versicherungen und am Ende zahlt der Steuerzahler (Bürger). Bei Schäden an Personen hat es Auswirkungen auf Krankenhausbehandlungen und/oder psychologische Behandlungen, die wiederum auf die Kosten der Allgemeinheit gehen, bis diese wiederum beim Steuerzahler (Bürger) als Mehrbelastung auftauchen.

Ebenso verhält es sich bei der Gewalt gegen Polizei und/oder den Staat. Entweder entstehen Personal- und Sachkosten (z.B. Ausrüstung) bei der Polizei bis hin zu Personal- und Gerichtskosten, je nach Sachlage. Dies fällt ebenfalls bei den Kosten der Allgemeinheit zu Buche und am Ende schon wieder beim Steuerzahler (Bürger). Vielleicht wird auch am Image des Staates oder der Politik etwas gekratzt, aber am Ende zahlt immer der Steuerzahler (Bürger)!

Wer ist der Steuerzahler (Bürger) eigentlich? Einfach ausgedrückt alle Menschen in Deutschland, die arbeiten und nun mal ihre Steuern zahlen müssen. Und wie es der Zufall will haben auch Gewalttäter Eltern, die Steuerzahler (Bürger) sind. Die Folgerung: wenn ich Gewalt ausübe, zahlen auch meine Eltern dafür immer mehr Steuern und damit die Zeche. Somit schließt sich zwar der Kreislauf, aber das Ergebnis von Gewalt ist nur kurzfristig und trifft oft die falschen Menschen, die langfristigen Ziele werden aber nie erreicht.
Also lass ich es doch besser und suche nach anderen Lösungen.

 

Natürlich ist dieser Ansatz durch die Kürze der Erklärung immer noch nicht ganz stimmig, es soll aber auch nur ein Hinweis sein, dass Gewalt zu nichts führt. Jeder sollte sich mal seine eigenen Gedanken dazu machen, wie man Gewalt abbauen und aus dem Gedächtnis der Köpfe streichen könnte.

allgem. Gewalt (ein Versuch, die Sachlage als Schaubild grob darzustellen)

Autosymphonic

Autosymphonic 2011 in Mannheim

Das große Event „125 Jahre Automobil in MANNHEIM“ am Samstag den 10.09.2011 wurde von vielen Zaungästen am Wasserturm mitverfolgt. Die Preise von 30€ für Stehplätze und ca. 60€ für Sitzplätze“ konnten oder wollten sich manche nicht leisten.
Als Zugpferd traten „Söhne Mannheims“ auf, gefolgt von der Weltpremiere „autosymphonic – multimediale Sinfonie für 80 Automobile, Orchester und Chor“ von Marios Joannou Elia.
Die Licht- und Lasershow am Wasserturm in der Jugendstilanlage war für die Besucher (diejenigen mit Sitzplätzen) bestimmt reizvoll und kam optisch gut an (Applaus hörte man als Außenstehender öfters).
Die Stehplatzgäste verließen jedoch z.T. den 2en Teil der Veranstaltung während der Sinfonie leicht enttäuscht das Gelände. Laut Aussagen jüngerer und älterer Menschen, war es nicht die Lichtshow sondern die Musik, mit der sie nicht viel anfangen konnten. Der Komponist Elia hat sich an Schönberg angelehnt und manchmal war man doch an Hans Zimmer minimal erinnert, aber über die ganze Länge der Sinfonie hinweg, kam zwischendurch doch Langeweile auf. Viele weitere Gäste kamen dann schon kurz vor Ende der Sinfonie, wobei sie die letzten 5-10 Minuten verpassten, die doch noch mal aufhorchen ließen.

Also scheint dem Ganzen Event doch nicht der große Wurf gelungen zu sein, wobei die Medien das ganze bestimmt wieder als Erfolg verkaufen werden. Bin da mal auf die Kritiken gespannt und was die Besucher zu sagen haben (Blogger und Co.).

Das ganze war ein riesengroßer Aufwand und ein Versuch, die wirtschaftliche Geschichte Mannheims dem Publikum näher zu bringen. Sicher muß sich die Stadt und die Region mehr nach außen hin präsentieren. Moderne Musik ist aber immer ein Wagnis und spricht nur eine kleine Elite an, die sich damit gerne auseinander setzt. Melodien und große, bombastische symphonische Teile fehlten leider und auch eine besser abgestimmte Lasershow hatte man erwartet. Die Lasershow-Bilder im web, z.T. anscheinend hoch von den Häusern aufgenommen, wirken atemberaubend, aber nur einige Anwohner hatten wahrscheinlich die Möglichkeit, dies so beobachten zu können.

Hoffentlich kann das nächste geplante große Event der Stadt, das Publikum besser überzeugen, wenn es das ganze auch noch finanziell unterstützen soll. Trotzdem mein Respekt für die gesamte Umsetzung und viel Erfolg für die zukünftigen Projekte.

FDP in MV 2011

Die FDP in Mecklenburg-Vorpommern

An den Ergebnissen der Wahl in MV 2011 kann man einige Punkte rausziehen, die politisch relevant sein könnten.
Mein letzter Stand: die FDP mit 2,7 % und die NPD mit 6,0 % gibt mehrere Dinge zu bedenken.
1) Politiker sollten sich mal Gedanken machen, warum man in einer Wahl abgestraft wird
2) Wieso gibt es immer noch genug Leute, die die NPD wählen (wie sind deren politischen Kenntnisse?)
3) Die Grosse Koalition bleibt bestehen – Koalitionen werden meist eh nur im Interesse des Machterhalts gebildet und nicht im Interesse des Wählers
4) Ist das Ende der FDP vorprogrammiert? Wohin wechseln dann ihre Mitglieder?

Man weiss ja, dass sich die Parteien immer Gedanken zu ihren Wahlergebnissen machen, ob sie aber auch die Lehren daraus ziehen?

Die italienische Oper und ihre Zukunft

Die italienische Oper und ihre Zukunft

Die italienische Oper ist zur Zeit an einem Tiefpunkt angelangt und wird durch politische Willkür und Unwissenheit in den Ruin getrieben. Anfänglich wurde der Kulturetat nur in Italien vehement gekürzt, aber auch in anderen europäischen Ländern vermehren sich die Zeichen, dass die Kultur nicht mehr den Stellenwert der letzten Jahrzehnte hat.
Zuerst wurde nach mehr Kultur gefordert, dann haben sich die Menschen dafür eingesetzt und jetzt soll sie wieder verschwinden? Was ist das für eine Moral?

Die italienische Oper macht den überwiegenden Anteil der Opernaufführungen aus und wird aber zur Zeit politisch mit Füssen getreten. Und dann gibt es da noch die Möglichkeit einer Bewerbung als „Kulturhauptstadt“ und man listet alles auf, was man an kulturellem Angebot so vorweisen kann – eine fragwürdige Art und Weise!

Es gibt selbst im italienischen Opernfach noch selten gespielte Werke, die es verdient hätten, den Opernfans mehr präsentiert zu werden. Somit gäbe es einerseits ein zusätzliches kulturelles Angebot neben dem >mainstream< sowie die Möglichkeit, jungen Nachwuchssängern eine weitere Plattform für Erfahrungen und Auftrittsmöglichkeiten zu bieten.
Daher würde mich interessieren, ob es in der Metropolregion Rhein-Neckar vorstellbar ist, Menschen für ein neues Projekt zu gewinnen, um der italienischen Oper eine Zukunft verschaffen zu können. Auf Rückmeldungen freue ich mich und vielleicht kann in der Zukunft ein solches Projekt umgesetzt werden. Repertoireliste und Dirigent mit Orchester stehen bereit.
(Geplant ist die Gründung eines e. V. und es fehlt an Mitstreitern und Sponsoren für dieses Projekt). – Alle aus der Metropolregion sind angesprochen!

Opernaufnahmen

Opernaufnahmen

Für viele Opernfans ist es schwierig einen geeigneten Überblick von Opernaufnahmen zu finden. Es gibt im Internet zwei Anbieter, die versuchen, einen Gesamtüberblick aller Opernwerke zu listen. Diese Arbeit wird schon seit Jahren geleistet und es sind hilfreiche Nachschlagewerke (http://www.operadis-opera-discography.org.uk/ und http://www.carlomarinelli.it/ ).

Da ich persönlich ein Fan der Italienischen Oper bin (sind auch in der Mehrheit der Aufführungsangebote), habe ich – bzw. in langjähriger Arbeit, zu zweit – ein eigenes Archiv angelegt. Der Schwerpunkt ist und bleibt die italienische Oper, aber es gibt auch ein paar Sängerbiographien, Sänger- und Dirigentenlisten (mit links zu homepages und links zu Hörbeispielen von youtube). Für einen groben Überblick könnt ihr euch auf meiner Seite www.esdf-opera.de informieren.

Wir sind auf jede Unterstützung und Information angewiesen, da Recherchen zeitlich sehr aufhalten, viele Infos schwer auffindbar sind und einige Fehlerquellen existieren.